Förderung: Ausschreibung Bildungsagenda NS-Unrecht 2026

7. September 2026

Die Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft schreibt Projektförderungen im Rahmen der Bildungsagenda NS-Unrecht aus. Gefördert werden Projekte der non-formalen historisch-politischen Bildung, die die Lehren aus der NS-Vergangenheit geschichtsbewusst und aktivierend vermitteln, demokratische Haltungen stärken und Antisemitismus, Antiziganismus, Rassismus und LGBTIQ-Feindlichkeit entgegenwirken. Sichtbar gemacht werden sollen die Schicksale verfolgter Menschen und Gruppen, besonders jener, die bislang wenig in der erinnerungskulturellen Praxis verankert sind. Die Projekte arbeiten interdisziplinär und teilhabeorientiert mit unterschiedlichen Formaten und richten sich vor allem an jüngere Generationen sowie an Zielgruppen, die sich bisher kaum mit dem Thema befasst haben. In der laufenden Förderphase nehmen zwischen Juli und Oktober 2026 einundfünfzig Projekte mit einem Gesamtvolumen von rund achtzehn Millionen Euro ihre Arbeit auf. Eingereicht werden zunächst Projektskizzen über ein digitales Formular, Online-Beratungstermine werden angeboten.

Einreichfrist: 1. November 2026 | DETAILS

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