Stellenangebot: Zwei Werkverträge zur Recherche zum Thema Zwangsarbeit Berliner Jüdinnen und Juden 1938-1943/45
Das Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit der Stiftung Topographie des Terrors in Berlin-Schöneweide vergibt zwei Werkverträge zur wissenschaftlichen Recherche von ausstellungsfähigem Material für eine geplante Sonderausstellung zur Zwangsarbeit Berliner Jüdinnen und Juden. Die Ausstellung soll das Thema anhand biografischer Zugänge vermitteln und individuelle Erfahrungen, Verfolgungswege und Handlungsspielräume multiperspektivisch sichtbar machen. Der erste Werkvertrag umfasst die Recherche im Landesarchiv Berlin, unter anderem in den Beständen der Wiedergutmachungsämter, der Kriminalpolizeileitstelle sowie der Foto- und Kartensammlung. Der zweite Werkvertrag betrifft die Recherche im Siemens Historical Institute. Zu den Ergebnissen zählen eine digitale Dokumentation aller Rechercheergebnisse sowie ein Abschlussbericht. Vorausgesetzt werden ein abgeschlossenes geschichtswissenschaftliches oder vergleichbares Studium, gute Kenntnisse der Geschichte der NS-Zwangsarbeit und der Verfolgung von Jüdinnen und Juden sowie Erfahrung in Quellenrecherche und Archivarbeit. Die Laufzeit reicht vom 21. September bis zum 15. Dezember 2026, die Vergabeentscheidung soll bis zum 18. September 2026 erfolgen. Einzureichen sind ein finanzielles Angebot, eine kurze Darstellung der geplanten Recherche und ein tabellarischer Lebenslauf mit Abschlussnachweis.
Bewerbungsfrist: 31. August 2026 | DETAILS
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