Der Fachinformationsdienst Jüdische Studien wird für weitere 3 Jahre gefördert

Jan. 26, 2026

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert den Fachinformationsdienst (FID) Jüdische Studien für weitere drei Jahre mit bis zu zwei Millionen Euro. So können wir die zentrale Informationsinfrastruktur für Forschungen zu Judentum und Israel von der Antike bis in die Gegenwart weiter ausbauen.

Seit 2016 verantwortet die Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg den FID Jüdische Studien federführend. Dabei wird sie durch Professor Dr. Kai Eckert, Technische Hochschule Mannheim unterstützt, sowie seit neuestem durch die Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzky.

Wir sehen unsere Kernaufgabe in der Unterstützung von Wissenschaftler*innen an Universitäten, Forschungseinrichtungen, Museen, Bibliotheken und Archiven, die zur jüdischen Geschichte, Kultur oder zum Staat Israel forschen mit fachspezifischen Informations- und Serviceangeboten. Dabei berücksichtigen wir besonders die spezifischen Anforderungen der universitär verankerten Fächer Judaistik, Jüdische Studien, Jüdische Theologie, Jiddistik und Israel-Studien. Ein Schwerpunkt bildet die Bereitstellung von Fachliteratur, gedruckten Quellen und Datenbanken, wobei der FID auf der national wie international herausragenden Hebraica- und Judaica-Sammlung der Universitätsbibliothek Frankfurt aufbauen kann. Zu den einschlägigen Ressourcen zählt auch eine der bedeutendsten digitalen Sammlungen der Jüdischen Studien, die zentrale Werke zur jüdischen Geschichte und Kultur öffentlich zugänglich macht. Im Rahmen einer neuen Kooperation übernehmen die Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg sowie der dort angesiedelte FID Romanistik die Literatur- und Ressourcenversorgung für Forschungen zum Judenspanischen und zur Geschichte und Kultur des sephardischen Judentums.

Die Pressemitteilung der Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg finden Sie hier.

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